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AKRO Fire & Safety · Leistung

Höhenabsicherung mit PSAgA für Industrie und Anlagen

Höhensicherungsgeräte nach Herstellervorgabe angebracht und bedient, die Nutzung der PSAgA kontrolliert, Abweichungen gemeldet – mit klar abgegrenzter Verantwortung für Anschlagpunkte und Rettung.

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  • Herstellervorgaben
  • Sicherheitsbeobachtung

Bei Arbeiten in der Höhe, an Kanten und in absturzgefährdeten Bereichen unterstützt AKRO Fire & Safety Tätigkeiten unter Einsatz persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA): Wir bringen Höhensicherungsgeräte gemäß Herstellervorgaben an den von Ihnen freigegebenen Anschlagpunkten an, bauen sie auf und bedienen sie, kontrollieren die ordnungsgemäße Nutzung der eingesetzten PSAgA, beobachten die Arbeiten aus sicherheitlicher Sicht und melden und dokumentieren Abweichungen.

Wir arbeiten für Chemie, Petrochemie, Stahl, Energie sowie Anlagen- und Behälterbau – im Saarland, in Rheinland-Pfalz, im Raum Bonn/Köln und bundesweit für Industrie- und Anlagenbetreiber. Einsatzplanung, Besetzung und Durchführung organisieren wir eigenverantwortlich nach Leistungsverzeichnis.

Einsatzanlässe

Wann brauchen Sie eine Höhenabsicherung mit PSAgA?

  • Arbeiten in der Höhe, an Kanten oder in absturzgefährdeten Bereichen, bei denen kollektive Schutzmaßnahmen nicht möglich oder nicht ausreichend sind und deshalb PSAgA eingesetzt wird.
  • Instandhaltung, Inspektion und Montage an Anlagen, Behältern und Stahlbau, bei denen Höhensicherungsgeräte aufgebaut und bedient werden.
  • Revisionen und Stillstände, in denen Arbeiten in der Höhe zeitgleich mit Heißarbeiten oder Arbeiten in engen Räumen laufen.
  • Fremdfirmenarbeiten mit PSAgA, bei denen die ordnungsgemäße Nutzung vor Ort kontrolliert und Abweichungen gemeldet werden sollen.
  • Brandwachen oder Sicherungsposten in absturzgefährdeten Bereichen, etwa bei Dacharbeiten, bei denen auch unsere eigenen Kräfte PSAgA tragen.
  • Ihre Gefährdungsbeurteilung oder Arbeitserlaubnis sieht für Arbeiten mit PSAgA eine Sicherheitsbeobachtung durch eine weitere Person vor.

Leistungsumfang

Welches Sicherungssystem eingesetzt wird, ergibt sich aus Ihrer Gefährdungsbeurteilung; die Anschlagpunkte wählen Sie aus und geben sie frei. Aufbau, Bedienung, Kontrolle, Meldung und Dokumentation vereinbaren wir mit Ihnen im Leistungsverzeichnis.

  1. Vor Beginn der Arbeiten

    • Abgleich mit Ihrer Gefährdungsbeurteilung und Arbeitserlaubnis: Arbeitsbereich, Absturzkanten, festgelegtes Sicherungssystem und eingesetzte Höhensicherungsgeräte.
    • Prüfung der Einsatzvoraussetzungen: Anschlagpunkte von Ihnen ausgewählt und freigegeben, Alarmierungs- und Meldewege bekannt, Notfall- und Rettungsorganisation mit Ihnen abgestimmt. Fehlt eine Voraussetzung, beginnt der Einsatz nicht.
    • Sichtprüfung von PSAgA und Höhensicherungsgeräten vor jeder Nutzung; beschädigte, ungeprüfte oder ungeeignete Ausrüstung wird nicht verwendet.
    • Anbringen und Aufbauen der Höhensicherungsgeräte an den freigegebenen Anschlagpunkten gemäß Herstellervorgaben.

    Ihr Vorteil: Gearbeitet wird erst, wenn Anschlagpunkte freigegeben, Geräte nach Herstellervorgabe aufgebaut und Notfallwege abgestimmt sind.

  2. Während der Arbeiten

    • Bedienen der Höhensicherungsgeräte gemäß Herstellervorgaben und Kontrolle der ordnungsgemäßen Nutzung der eingesetzten PSAgA – angelegt, angeschlagen, bestimmungsgemäß verwendet; Fehler werden sofort angesprochen.
    • Beobachtung der Arbeiten aus sicherheitlicher Sicht: Arbeitsbereich, Absturzkanten, Bereich unterhalb der Arbeitsstelle und veränderte Bedingungen.
    • Meldung sicherheitsrelevanter Abweichungen oder Gefährdungen an Projektleitung und HSE; bei akuter Gefahr lassen wir die Tätigkeit unterbrechen.
    • Ausrüstung, die einen Sturz aufgefangen hat, beschädigt ist, deren Prüffrist überschritten ist oder an deren Sicherheit Zweifel bestehen, wird nicht weiter verwendet und gemeldet.
    • Im Notfall: sofortige Alarmierung nach Ihren Standortvorgaben, Sicherung der Unfallstelle im Rahmen der eigenen Möglichkeiten, Information unserer Einsatzleitung.

    Ihr Vorteil: Fehler bei der Nutzung der PSAgA werden angesprochen und gemeldet, bevor sie zur Gefahr werden.

  3. Nach Abschluss der Arbeiten

    • Abbau der von uns aufgebauten Höhensicherungsgeräte und Übergabe des Arbeitsbereichs an Ihren Verantwortlichen.
    • Dokumentation relevanter Ereignisse: Einsatzzeiten, eingesetzte Geräte, Abweichungen, Meldungen und Unterbrechungen sowie festgestellte Mängel an der Ausrüstung.

    Ihr Vorteil: Einsatz, Ausrüstung und Abweichungen sind für Ihr HSE-Reporting und für Audits nachvollziehbar.

Angebot für Höhenabsicherung (PSAgA) anfragen

Nennen Sie Anlage, Zeitraum und Arbeitsauftrag – wir melden uns mit einem konkreten Vorschlag.

Qualifikation und Nachweise

Zertifikate legen wir auf Anfrage vor. Alle Zertifizierungen der AKRO GmbH

Für Tätigkeiten mit PSAgA ist zusätzlich zur Grundqualifikation eine spezielle Qualifikation erforderlich. Wir setzen nur Kräfte ein, die diese nachweisen, unterwiesen sind und von unserer Einsatzleitung für den konkreten Einsatz freigegeben wurden; ohne gültigen Nachweis erfolgt kein Einsatz.

Ausgabe-, Unterweisungs-, Prüf- und Wartungsnachweise führen wir nach unserem Dokumentationskonzept. Nachweise legen wir Ihnen vor Einsatzbeginn vor.

Recht, Haftung, Verantwortung

Abgrenzung

Die Höhenabsicherung hat eine unterstützende, überwachende und meldende Funktion. Nicht Bestandteil der Leistung sind die Planung, statische Beurteilung oder Freigabe von Anschlagpunkten, die Prüfung von Anschlageinrichtungen sowie die Organisation oder Durchführung von Rettungs- oder Höhenrettungsmaßnahmen. Die Auswahl und Freigabe geeigneter Anschlagpunkte sowie die übergeordnete Rettungsorganisation verbleiben beim Auftraggeber. Arbeits- und Anlagenfreigaben erteilen die dafür benannten verantwortlichen Stellen; Betreiber-, Anlagen- oder Bauherrenverantwortung übernehmen wir nicht. Notfallabläufe, Alarmierungs- und Meldewege werden vor Beginn abgestimmt.

Anschlagpunkte
Höhensicherungsgeräte bringen wir nur an Anschlagpunkten an, die Sie ausgewählt und freigegeben haben. Sind Anschlagpunkte ungeeignet, beschädigt oder nicht freigegeben, wird der Einsatz mit PSAgA nicht begonnen oder abgebrochen, und wir informieren Ihren Verantwortlichen.
Rettungsmöglichkeit als Voraussetzung
Ein Einsatz mit PSAgA setzt voraus, dass eine Rettungsmöglichkeit organisatorisch sichergestellt und vor Beginn mit uns abgestimmt ist. Zeitkritische Risiken nach einem Sturz in die Ausrüstung, insbesondere ein mögliches Hängetrauma, sind dabei zu berücksichtigen.
Regelwerke
Maßgeblich sind Ihre Gefährdungsbeurteilung, die Herstellervorgaben der eingesetzten Ausrüstung, Ihre betrieblichen Freigabeverfahren sowie die jeweils einschlägigen staatlichen und berufsgenossenschaftlichen Regeln für die Benutzung von PSA gegen Absturz.
Gewerberecht
Die fachlichen Anforderungen richten sich nach der jeweiligen Schutzaufgabe. Soweit ein Auftrag Bewachungsaufgaben im Sinne von § 34a GewO umfasst, gelten zusätzlich die gewerberechtlichen Anforderungen für Unternehmen und eingesetztes Personal.
Versicherung
Haftpflichtversichert bei der Allianz Versicherungs-AG, Geltungsbereich europaweit.
Dokumentation und Datenschutz
Protokolle führen wir sachlich, vollständig und zeitnah. Personenbezogene Daten verarbeiten wir nach den geltenden Datenschutzbestimmungen und halten Ihre Vertraulichkeitsvereinbarungen ein.

Ablauf in fünf Schritten

  1. Anfrage

    Einsatzort, Beginn, Dauer, Art der Arbeiten in der Höhe, Anzahl der Arbeitsstellen, vorgesehenes Sicherungssystem – telefonisch oder über das Anfrageformular.

  2. Abstimmung

    Wir klären Gefährdungsbeurteilung, Anschlagpunkte und deren Freigabe, Höhensicherungsgeräte, Notfall- und Rettungsorganisation sowie Meldewege; bei Bedarf vor Ort.

  3. Angebot

    Leistungsumfang, Besetzung, Ausrüstung, Schichten, Dokumentation und Preis schriftlich nach Leistungsverzeichnis.

  4. Einsatz

    Standortunterweisung, Prüfung der Einsatzvoraussetzungen, Aufbau der Höhensicherungsgeräte, Kontrolle und Sicherheitsbeobachtung; die Einsatzleitung ist erreichbar.

  5. Dokumentation

    Schicht- und Ereignisprotokolle mit Abweichungen und Meldungen; Übergabe der Unterlagen am Einsatzende.

Ablauf der Zusammenarbeit im Detail

Diese Angaben brauchen wir für Ihr Angebot

Mit diesen Angaben erstellen wir Ihr Angebot ohne Rückfragen:

  • Einsatzort: PLZ, Ort, Werk, Anlage oder Baustelle
  • Beginn (Datum, Uhrzeit) und voraussichtliche Dauer bzw. Schichten
  • Art der Arbeiten in der Höhe und Anzahl der Arbeitsstellen
  • Vorgesehenes Sicherungssystem und Höhensicherungsgeräte; Ausrüstung von Ihnen oder von uns
  • Anschlagpunkte ausgewählt und freigegeben: ja/nein
  • Notfall- und Rettungskonzept vorhanden: ja/nein
  • Weitere Anforderungen: Ex-Bereich, Atemschutz, Gasmessung
  • Ansprechpartner Projektleitung und HSE mit Telefonnummer
  • Firma, Name, Telefon, E-Mail

Häufige Fragen

Was umfasst die Höhenabsicherung mit PSAgA?

Die Unterstützung bei Tätigkeiten unter Einsatz persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz: Anbringen, Aufbauen und Bedienen von Höhensicherungsgeräten gemäß Herstellervorgaben, Kontrolle der ordnungsgemäßen Nutzung der eingesetzten PSAgA, Beobachtung der Arbeiten aus sicherheitlicher Sicht, Meldung sicherheitsrelevanter Abweichungen oder Gefährdungen und Dokumentation relevanter Ereignisse.

Welche Voraussetzungen müssen vor dem Einsatz erfüllt sein?

Eine projektbezogene Gefährdungsbeurteilung liegt vor, geeignete, geprüfte und freigegebene Anschlagpunkte oder Sicherungssysteme sind vorhanden, die eingesetzten Kräfte sind qualifiziert und unterwiesen, Alarmierungs- und Meldewege sind bekannt, und die Notfall- und Rettungsorganisation ist mit dem Auftraggeber abgestimmt. Fehlt eine dieser Voraussetzungen, beginnt der Einsatz mit PSAgA nicht.

Wer wählt die Anschlagpunkte aus und gibt sie frei?

Der Auftraggeber. Planung, statische Beurteilung und Freigabe von Anschlagpunkten sowie die Prüfung von Anschlageinrichtungen gehören nicht zu unserer Leistung. Wir bringen die Höhensicherungsgeräte an den freigegebenen Anschlagpunkten gemäß Herstellervorgaben an; sind Anschlagpunkte ungeeignet, beschädigt oder nicht freigegeben, beginnt der Einsatz nicht.

Übernehmen Sie die Rettung nach einem Absturz?

Die Organisation oder Durchführung von Rettungs- oder Höhenrettungsmaßnahmen ist nicht Bestandteil dieser Leistung; die übergeordnete Rettungsorganisation verbleibt beim Auftraggeber. Ein Einsatz mit PSAgA beginnt deshalb erst, wenn eine Rettungsmöglichkeit organisatorisch sichergestellt und mit uns abgestimmt ist. Im Notfall alarmieren unsere Kräfte sofort nach den Standortvorgaben und sichern die Unfallstelle im Rahmen ihrer Möglichkeiten.

Welche Qualifikation haben Ihre Kräfte für Arbeiten mit PSAgA?

Für Tätigkeiten mit PSAgA ist zusätzlich zur Grundqualifikation eine spezielle Qualifikation erforderlich. Hinzu kommen die praktische Unterweisung an der eingesetzten Ausrüstung – vor dem ersten Einsatz, regelmäßig wiederkehrend und bei Änderungen von Ausrüstung oder Verfahren – und die Freigabe durch unsere Einsatzleitung für den konkreten Einsatz. Die Nachweise legen wir Ihnen vor Einsatzbeginn vor.

Wie schnell sind Sie vor Ort?

Einsatzbeginn innerhalb von 2 Stunden im Umkreis unserer Standorte Saarlouis, Bonn und Brühl. Außerhalb dieses Umkreises, etwa bei bundesweiten Einsätzen, stimmen wir den Beginn im Einzelfall ab. Voraussetzung für den Beginn ist, dass die Anschlagpunkte freigegeben und die Notfall- und Rettungsorganisation abgestimmt sind.

Was kostet eine Höhenabsicherung mit PSAgA?

Eine feste Preisliste gibt es nicht, weil Gefährdung und Umfang je Einsatz verschieden sind. Abgerechnet wird nach Leistungsverzeichnis: Der Preis ergibt sich aus den Einsatzstunden je Rolle und Schicht, multipliziert mit dem Verrechnungssatz für die erforderliche Qualifikation, gegebenenfalls zuzüglich Zuschlägen für Nacht-, Sonn- und Feiertagseinsätze sowie Anfahrt und Zusatzleistungen. Einfluss haben Leistungsmodul, Gefährdungsprofil, Qualifikation (etwa Atemschutz oder Ex-Bereich), Einsatzdauer, Schichtmodell, Einsatzort und Reaktionszeit. Vor dem Einsatz erhalten Sie ein schriftliches Angebot, in dem Umfang, Besetzung und Preis ausgewiesen sind.

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Ihr Ansprechpartner
für Höhenabsicherung (PSAgA).

Herr Neumann

AKRO Fire & Safety · Standort Brühl
Marie-Curie-Straße 6, 50321 Brühl

Bürozeiten
8 bis 17 Uhr
Notfallnummer, rund um die Uhr
+49 163 2056337

Rückruf mit Wunschzeit: Kontakt

Mehr über unsere Arbeit: Referenzen und Nachweise

Anfrage

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Nennen Sie Anlage, Zeitraum und Arbeitsauftrag. Wir melden uns mit einem konkreten Vorschlag zu Einsatz und Ablauf zurück.