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Ratgeber · AKRO Fire & Safety

Wie lange muss eine Brandwache nach Heißarbeiten bleiben?

Dauer und Intervalle der Nachkontrollen werden anhand der Gefährdungsbeurteilung im Erlaubnisschein festgelegt. Verdeckte Glut- und Wärmequellen sowie besondere Bauteilaufbauten sind dabei zu berücksichtigen; die Überwachung muss die verbleibende Brandgefahr abdecken. Wir protokollieren Beginn und Ende der Nachkontrolle.

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Wie lange dauert die Brandwache?

Eine Dauer, die für alle Heißarbeiten gleich gilt, nennen wir nicht. Dauer und Intervalle der Nachkontrollen werden anhand der Gefährdungsbeurteilung im Erlaubnisschein festgelegt; die Überwachung muss die verbleibende Brandgefahr abdecken. Verdeckte Glut- und Wärmequellen sowie besondere Bauteilaufbauten, etwa Dämmstoffe oder Holzkonstruktionen, sind dabei zu berücksichtigen.

Der Nachkontrollzeitraum steht deshalb im Angebot neben Leistungsumfang, Besetzung, Schichten und Dokumentation – festgelegt mit Ihrem Verantwortlichen je Arbeitsstelle.

Welche Aufgabe hat die Brandwache während und nach den Arbeiten?

Drei Phasen gehören bei einer Brandwache bei Heißarbeiten immer dazu; für die Dauer zählen vor allem diese Punkte:

  • Während der Arbeiten: ständige Anwesenheit ohne eigene Arbeiten; Beobachtung von Funkenflug, Hitze, Rauch und Glutnestern – auch in angrenzenden Räumen, Schächten, Zwischendecken und darunterliegenden Ebenen.
  • Nach Abschluss: Brandnachschau im Arbeitsbereich und in angrenzenden Bereichen, in denen sich Funken oder Wärme gesammelt haben können.
  • Nachkontrolle in Dauer und Intervallen, die anhand der Gefährdungsbeurteilung im Erlaubnisschein festgelegt sind; verdeckte Glut- und Wärmequellen sowie besondere Bauteilaufbauten werden berücksichtigt.
  • Meldung bei Auffälligkeiten, Übergabe des Bereichs an Ihren Verantwortlichen und Abschluss des Brandwachenprotokolls.

Wie oft wird kontrolliert?

Während der Heißarbeiten ist die Brandwache ständig im überwachten Bereich anwesend – Kontrollgänge ersetzen diese Anwesenheit nicht. In der Nachkontrolle führt sie Rundgänge in den Abständen durch, die anhand der Gefährdungsbeurteilung im Erlaubnisschein oder von Ihrem Brandschutzbeauftragten festgelegt sind, und dokumentiert jeden Rundgang mit Zeit und Feststellung.

Dacharbeiten und verdeckte Glutnester

Dacharbeiten mit Flamme oder Brenner – etwa Bitumenbahnen, Flachdachsanierung, Abdichtungen an Attika und Durchdringungen – gehören zu den typischen Anlässen. Nicht jede Dacharbeit ist feuergefährlich; das beurteilt die Gefährdungsbeurteilung.

Bei Dämmstoffen, Holzkonstruktionen und besonderen Bauteilaufbauten können Glut- und Wärmequellen verdeckt bleiben. Die Nachkontrolle muss diese verbleibende Brandgefahr abdecken; deshalb beobachtet die Brandwache auch angrenzende Räume, Schächte, Zwischendecken und darunterliegende Ebenen.

So wird die Nachkontrolle dokumentiert

Im Brandwachenprotokoll: Einsatz- und Anwesenheitszeiten, Vorliegen und Gültigkeit des Erlaubnisscheins, Umsetzung der festgelegten Schutzmaßnahmen, durchgeführte Kontrollen und Rundgänge, festgestellte Abweichungen, eingeleitete Maßnahmen und Unterbrechungen. Das Protokoll erhalten Sie am Einsatzende; es ergänzt Ihren Erlaubnisschein.

Wir protokollieren Beginn, Ende und jeden Rundgang der Nachkontrolle. Die Nachkontrolle ist damit mit Beginn, Ende und Rundgängen belegt – für Versicherer, Auditoren und Ihre eigene Brandschutzorganisation.

Brandwache auf der Baustelle

Brandwachen bei Schweiß-, Schneid- und Dacharbeiten erbringt der Bereich AKRO Fire & Safety. Beide Leistungen stimmen wir für Ihre Baustelle aus einer Hand ab.

Häufige Fragen

Brandwache nach Schweißarbeiten: Wie lange dauert die Nachkontrolle?

Dauer und Intervalle der Nachkontrollen werden anhand der Gefährdungsbeurteilung im Erlaubnisschein festgelegt. Verdeckte Glut- und Wärmequellen sowie besondere Bauteilaufbauten, etwa Dämmstoffe oder Holzkonstruktionen, sind dabei zu berücksichtigen; die Überwachung muss die verbleibende Brandgefahr abdecken. Wir protokollieren Beginn, Ende und jeden Rundgang der Nachkontrolle.

Wie oft muss die Brandwache Kontrollgänge durchführen?

Während der Heißarbeiten ist die Brandwache ständig im überwachten Bereich anwesend – Kontrollgänge ersetzen diese Anwesenheit nicht. In der Nachkontrolle führt sie Rundgänge in den Abständen durch, die anhand der Gefährdungsbeurteilung im Erlaubnisschein oder von Ihrem Brandschutzbeauftragten festgelegt sind, und dokumentiert jeden Rundgang mit Zeit und Feststellung.

Wie wird eine Brandwache dokumentiert?

Im Brandwachenprotokoll: Einsatz- und Anwesenheitszeiten, Vorliegen und Gültigkeit des Erlaubnisscheins, Umsetzung der festgelegten Schutzmaßnahmen, durchgeführte Kontrollen und Rundgänge, festgestellte Abweichungen, eingeleitete Maßnahmen und Unterbrechungen. Das Protokoll erhalten Sie am Einsatzende; es ergänzt Ihren Erlaubnisschein.

Wann ist eine Brandwache bei Heißarbeiten erforderlich?

Ob und in welchem Umfang eine Brandwache erforderlich ist, ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung, dem Erlaubnisschein und gegebenenfalls behördlichen, betrieblichen oder versicherungsvertraglichen Vorgaben. In der Praxis betrifft das feuergefährliche Arbeiten wie Schweißen, Schneiden, Löten und Dacharbeiten mit Flamme in der Nähe brennbarer Stoffe und Situationen, in denen Funken in nicht einsehbare Bereiche gelangen können.

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